Freie Sachsen für ein freies Sachsen!

Am 26. Februar 2021 versammelten sich in Schwarzenberg die Gründungsmitglieder (darunter eine mittlere zweistellige Zahl kommunaler Mandatsträger verschiedener Organisationen) aus dem gesamten Freistaat, um über die formale Gründung der „Freien Sachsen“ zu befinden und der Sammlungsbewegung aus verschiedensten freiheitlichen und patriotischen Initiativen eine Organisationstruktur zu geben. Erklärte Zielstellung ist eben nicht, eine weitere politische Organisation als Konkurrenz zu bereits Bestehenden zu sein, sondern allen bestehenden Gruppen und auch einzelnen Aktivisten ein gemeinsames Dach zu bieten, unter dem die Kräfte wirkungsvoll gebündelt und Aktivitäten (z.B. Demonstrationen, Netz- und Öffentlichkeitsarbeit) koordiniert werden, ohne dass die Einzelnen sich einer fixen Doktrin unterwerfen müssen. Niemand muss mit seiner bisherigen Gruppe, Partei oder Verein brechen – Doppelmitgliedschaften sind möglich und erwünscht! Der gemeinsame Grundkonsens der „Freien Sachsen“ ist das Bekenntnis zu einem freiheitlichen Sachsen, das seine historisch gewachsene Identität bewahrt und sich selbstbewusst gegenüber dreisten Vorgaben aus Brüssel und Berlin behaupten kann und will.
„Wir wollen als freie Sachsen in einem freien Sachsen leben!“ So fasste der zur Gründung der sächsischen Sammlungsbewegung zum Vorsitzenden gewählte Martin Kohlmann (Stadtrat in Chemnitz) das Wollen zusammen. Dies drücke sich – gerade im Angesicht der staatlichen Corona-Zwangsmaßnahmen – dadurch aus, dass die derzeitige freiheitlich-demokratische Ordnung völlig aus dem Ruder gelaufen und oftmals nur noch eine hohle Phrase sei und wir auf Kommunal- und Landesebene dafür sorgen müssen, dass wir endlich als freie Sachsen in einem Freistaat leben können, der diesen Namen auch verdient.

Zu seinem Stellvertreter wurde Stefan Hartung (Stadtrat in Aue-Bad Schlema und Kreisrat im Erzgebirgskreis) gewählt. Er betonte, dass das alte Herrschaftsprinzip „teile und herrsche“ endlich durchbrochen werden muss und bei unserer neuen sächsischen Bewegung das Vereinigende im Vordergrund stehen soll und denen, die spalten und separieren ein besseres Gegenmodell entgegengesetzt werden muss. „Alle, die zwar vielleicht nicht zu 100 % in jeder Detailfrage übereinstimmen, aber wenigstens in den wesentlichsten Bereichen eine politische Veränderung anstreben, sind aufgerufen am Projekt „Freie Sachsen“ mitzuwirken und Mitbürger dafür zu mobilisieren! Nur gemeinsam sind wir stark!“

Der bekannte Busunternehmer und Corona-Maßnahmen-Kritiker Thomas Kaden aus dem vogtländischen Plauen wurde zum 2. Stellvertreter bestimmt. Er ist einer der Mitinitiatoren der „HonkForHope“-Bewegung, in der sich Busunternehmen zusammengeschlossen haben, die sich gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung einsetzen. Kaden ist Mitorganisator der Plauener Montagsdemonstration und durch seinen Einsatz immer wieder mit behördlichen Schikanen konfrontiert. Doch – mit sächsischem Kämpfergeist – lautet die Botschaft des Unternehmers: „Jetzt erst recht!“

Die Aufgabe des Schatzmeisters erfüllt Robert Andres (Stadtrat in Chemnitz). Weiterhin wurden 4 Beisitzer gewählt.

Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Gründungstreffen bereits zuvor zuteil, als die eilig herbeigeeilte (aber eigentlich für solche Sitzungen nicht verantwortliche) Versammlungsbehörde des Landratsamts unter massivem Polizeiaufgebot versuchte es zu verhindern. Nach dem (Er-)Klären der Rechtslage konnten wir unser Treffen dann doch durchführen. Dieses Engagement von Seiten der Staatsmacht zeigt uns eindrücklich, dass wir bereits in der Gründungsphase wahr- und ernstgenommen werden. Die abschließende Botschaft des Abends war: Mit uns wird in Zukunft zu rechnen sein!

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